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Absinth

Absinth

Schon in der Antike wurde Wermut als Magentherapeutikum verwendet. Am Ende des 18. Jh., dem Zeitalter des Rationalismus und des Fin de Siecle, wurde es zu einem modischen Anregungsmittel, da es Menschen in einen Rauschzustand versetzen konnte. Leider hatte es einen bitteren, sehr herben Geschmack. Durch Kombination von Wermut und Alkohol begann man, den Wermut zu verfeinern. Auch Henri Louis Pernod hörte von dem herben Getränk mit lakritzartigem Geschmack und stellte es als erster in industrieller Produktion her, um es sehr erfolgreich in der französischen Schweiz und in Frankreich zu verkaufen. Im späten 18. Jh. erhöhten Misserfolge bei der Weinernte die Beliebtheit von Absinth. Im gleichen Maße, wie die Weinpreise stiegen, fiel der Preis für Absinth. Er wurde “en vogue”. Van Gogh, Toulouse-Lautrec, Verlaine, Oscar Wilde, Picasso und Baudelaire mehrten den Ruf des Modegetränkes. Der Absinth setzte zum Siegeszug durch Europa an.

In den Jahren von 1880 – 1914 erreichte Absinth seinen absoluten Höhepunkt, eine Periode, die ‘the great collective binge’ (das kollektive Saufgelage) genannt wurde. Der Drink ist ein Symbol für ‘das Pariser laissez-faire’. 1874 komsumierten die Franzosen 700.000 Liter Absinth, 1910 stieg der Verbrauch sogar auf 36 Millionen Liter pro Jahr! Absinth wurde auch nach New Orleans exportiert, wo es sehr schnell beliebt wurde, aber die amerikanische Freude an der grünen Fee war nur von kurzer Dauer, denn 1912 wurde das Getränk in den USA verboten. Der Bann folgte auf die Verbote in der Schweiz, in Holland, Belgien, Brasilien und anderen Ländern. Frankreich verbot Absinth 1915 nach einer langen Reihe von Debatten, aber das Getränk war so beliebt, dass es bis weit in die 20er und 30er weiterverkauft wurde (teilweise in getarnter Form, am ungewöhnlichsten war wohl der Verkauf in Haar-Tonic-Flaschen). 1923 wurde Absinth dann auch in Deutschland verboten.

Die Verbote wurden hauptsächlich mit der damals sehr hohen Konzentration des Neurotoxins Thujon im Wermut begründet, dieses soll Halluzinationen und Wahnvorstellungen hervorgerufen haben. So soll sich Van Gogh im Absinthrausch sein Ohr abgeschnitten haben und der Dichter Paul Verlaine soll seinen Freund, den Dichter Rimbaud, unter dem Einfluss von Absinth niedergeschossen haben. Ausserdem soll einem spätestens nach dem dritten Glas Absinth die grüne Fee erscheinen…

Pernod veränderte seine Rezeptur und das Produkt wurde nun als Anisgetränk – ohne Wermut – verkauft.
Sehr viele dieser Nachfolgeprodukte sind heute im Umlauf. In einigen Ländern, z.B. Spanien, konnte der Absinth jedoch in kleinen Destillerien überleben.

Erst vor 3 Jahren wurde das Verbot von Absinth in den EU-Staaten aufgehoben. Die Höchstmenge an Thujon ist jetzt streng begrenzt, so dass Absinth heute ohne Angst vor unerwünschten Nebenwirkungen genossen werden kann.


Tetrahydrocannabinol

EssigEssig trinken kur: Essig- Essenz ist eine konzentrierte Säure, die wenn sie pur zu sich genommen wird den Körper innerlich zersetzen würde, daher ist davon abzuraten. Jedoch kann gewöhnlicher Essig ohne Bedenken in kleinen schlucken oder besser noch verdünnt getrunken werden. Über den Tag hinweg verteilte Zufuhr von Essig kann den Abbau von THC in deinem Blut begünstigen. ACHTUNG, auch normaler Essig in hoher Konzentration kann deinen Körper erheblichen Schaden. Das zuführen von zu hohe Dosen Essig, kann den PH Wert deines Körpers schädlich beeinflussen.

 

 

Cranberry-SaftCranberry-Saft: der Cranberry-Saft ist eine leckere Sache, der Saft hilft dir tatsächlich dabei,  das THC aus deinem Körper zu transportiert. Durch die Eigenschaft den Körperzellen deines Körpers Wasser zu entziehen, werden auch THC Rückstände mit ausgewaschen und über den Urin ausgeschieden. Bei dieser Kur sollte sehr viel Wasser getrunken werden. Zwei Gläser Canberry-Saft pro Tag sollten reichen.

 

 

Glas Wasser Viel Wasser trinken:  Ebenso  wie der Beeren-Saft die Körperzellen von verunreinigtem THC befreit, spült pures Wasser die Zellen genauso aus. In der Regel sollten drei Liter pro Tag getrunken werden, durch die große Zufuhr von Wasser wird die Flüssigkeiten in jeder einzelnen Körperzelle komplett austauschen.

 

 

 

Grüner TeeGrüner Tee: Die im Tee enthaltenen Antioxidantien helfen nicht nur gegen Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Darm Pilz. Außerdem unterstützen sie die Leber von Alkohol und Giftstoffen zu befreien und reinigen auch die Zellen. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird er sogar für chronischen Krankheiten. Durch eine Grün-Tee kur werden also auch THC-Reste aus deinem Körper entzogen.

 

 

SaunaSauna: Bei Husten oder Grippe Vieren soll man bekanntlich mit Schwitzen bekämpfen, wie zum Beispiel durch langes Baden. Aber auch THC kann durch Schwitzen aus dem Körper getrieben werden.

 

 

 

 

SportAusauer Sport: Das meiste THC lagert sich nicht im Blut ab, sondern in den Muskeln. Das Blut das Muskeln mit Nährstoffen versorgen, transportiert das THC dort hin und wird in den nächsten Wochen mit THC verunreinigt. Durch Sportlich Anstrengung wird der Blutfluss erhöht, was bedeutet das die Muskeln das THC ins Blut abbauen. Sport ist  sicherlich die beste Methode, allerdings sollte dabei viel Wasser getrunken und besser noch mit dem Besuch in der Sauna kombiniert werden, um das THC zeitnahe aus dem Kreislauf zu bannen.

 


Der Thai stick ist nicht etwa ein normaler Blunt oder Joint der mit Pappers gebaut wird. Nein, es handelt sich hierbei um eine mächtige ZIGARRE, wie eine Kubanische…

Ein riesiges Ding, das mit Pflanzenblättern gewickelt wird und bis zur Perfektion reifen gelagert wird. Es mag nicht jedermanns Sache sein – schon gar nicht für Liebhaber der Verdampfung, aber diese Art sein Gras zu einem Thai Stick zu verarbeiten, ist für die meisten Cannabisbauern eine Möglichkeiten sich ultimativ zu Berauschen. Es gibt nichts besseres als sich aus hochwertigen Grasblüten einen Fetten Thai Stick zu drehen!

Dieses Video ist eine sehr gute Anleitung die dir Zeigt, wie Du dir deine eigene machen kannst. Also versuch dich im Thai Stick bauen.


Die folgende “Bauanleitung” ist selbstverständlich rein theoretischer Natur und dient ausschließlich zum Verständnis und zur Wirkungsweise einer “Wasserpfeife”.

Benötigte Materialen:

  • ein Glas (am besten oben bauchig)
  • ein Bierdeckel, oder ähnlich großes Papp-Stück
  • 2 Strohhalme (gut geeignet sind die “mit Knick”)
  • Messer oder spitzen Gegenstand

Zuerst wird das Glas bis zur Hälfte mit kaltem Wasser gefüllt und der obere Rand befeuchtet. Anschließend wird ein Bierdeckel auf das Glas gelegt, danach werden mit einem Messer oder einem spitzen Gegenstand zwei Löcher in den Bierdeckel gebohrt.  Die Größe der Löcher sollte ungefähr der Durchmesser deiner Strohhalme entsprechen.

Nun wird der erste Strohhalm durch eines der Löcher geschoben. So weit, bis das untere Ende in das Wasser ragt, aber den Boden noch nicht berührt. Der zweite Strohhalm wird durch das andere Loch gesteckt. Jedoch nicht in das Wasser, sondern zwischen Wasseroberfläche und Bierdeckel. Möglicherweise muss dieser Halm etwas gekürzt werden. Sollte es sich um Strohhalme “mit Knick” handeln (empfehlenswert), werden beide voneinander entgegengesetzt abgeknickt, sodass die oberen, offenen Enden möglichst weit voneinander entfernt sind.

In den Strohhalm, der in das Wasser hineinragt wird nun der angezündete “Joint” gesteckt und der Strohhalm fast waagerecht aufgerichtet. Durch tiefe Züge an dem Strohhalm, der nicht in das Wasser ragt und noch geknickt ist, entsteht ein Unterdruck im oberen Bereich des Glases. Dadurch wird an dem auf dem zweiten Strohhalm aufgesteckten Joint gezogen und der Rauch wird durch den Halm in das Wasser geleitet, wo er mit “blubbernden” Geräuschen und Bläschen aufsteigt. Der Rauch sammelt sich nun oberhalb der Wasseroberfläche und kann hier mit einem weiteren Zug aufgesaugt und eingeatmet werden.Wasserpfeife-selbstbau

Es empfiehlt sich auch, neben der beiden kleinen Löcher für die Strohhalme ein weiteres, größeres Loch in den Bierdeckel zu stechen: das sogenannte “Kick-Loch”. Es kann bei dem ersten Ansaugen (wo sich der Rauch im oberen Bereich des Glases sammelt) zugehalten werden und muss beim zweiten Zug geöffnet werden. So wird der Rauch leichter abgesaugt und vor dem Einatmen mit zusätzlicher Luft vermischt.

 

Das ist meine Version, vileicht wisst ihr noch andere Arten wie mann Wasserpfeifen baut

 

LG Alex


Legal Kiffen

Ob Anbau zum Eigenbedarf oder Cannabis als legales Genussmittel: Immer mehr Staaten Legalisieren die Droge, häufiger feiern Befürworter die Legalisierung. Dabei bleibt meist der Handel mit Marihuana dennoch verboten. In diesen Ländern ist das Kiffen erlaubt.

Das bekannteste Beispiel ist die USA. In den Bundesstaaten Colorado und Washington darf mittlerweile jeder ab 21 Jahren Cannabis kaufen und somit legal Konsumieren. Und die Bundesstaaten Alaska und Oregon haben auch vor kurzen das Verbot gelockert. In 23 weiteren Bundesstaaten ist Cannabis immerhin zur Behandlung von Patienten zugelassen. In Bangladesch gehört der Konsum von Marihuana zur Tradition. Wobei in Bangladesch der Konsum lediglich geduldet wird,  aber nicht Gesetzlich verankert wurde. In Bhutan ist zwar kiffen keine Tradition, trotzdem wird es nicht unter Strafe gesetzt. Cannabis ist in dieser Region eine natürlich in der Natur vorkommende Pflanze, ähnlich wie bei uns die Brennnessel. Der Konsum wird nicht bestraft. Uruguay ist das erste Land, das den Anbau und Handel mit Cannabis komplett Verstaatlicht hat. Jeder Erwachsene kann es kaufen, allerdings nur durch vorheriger Registration. Man mag es kaum glauben, aber in Nordkorea ist kiffen erlaubt. Im Gegensatz ist in den Niederlanden  eigentlich kiffen illegal. Trotzdem ist es der Kiffer-Hotspot Nr. 1 auf der Welt, wer kennt nicht deren Heimischen Coffe-Shops.

Falls ich noch ein Land Vergessen habe, darf es gerne in den Kommentaren ergänzt werden


 

Um interessierte Menschen über dieses umfassende Thema zu informieren, hat die Deutsche Anwaltshotline AG einen Ratgeber erstellt. Dieser setzt sich sowohl mit den straf- und verkehrsrechtlichen Aspekten, als auch mit medizinischen Gesichtspunkten auseinander. Außerdem ist eine Tabelle mit den jeweiligen Toleranzwerten – bezüglich Besitz – der einzelnen Bundesländer enthalten.

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“Cannabis ist mit über vier Millionen Konsumenten die am häufigsten genommene Droge in Deutschland. Bereits 1994 stufte das Bundesverfassungsgericht das Suchtpotenzial von Cannabisprodukten als sehr gering ein. Verboten ist es dennoch bis heute.”

 


oder:
“Was tun, wenn die Reise zu weit geht?”

Es kann schon mal geschehen, daß die Dosis zu hoch gerät, vornehmlich beim zunehmen von Speisen ist das leicht möglich. In der ersten Ausgabe des Kochbuchs hat der Verfasser schon ein paar Gegenmittel beschrieben, inzwischen sind einige mehr dazu gekommen und erprobt. Ebenso wie die “normalen” Cannabis Rauschreaktionen sich bei jedem anders ausdrücken, sind auch die Erscheinungen bei Überdosierungen mannigfaltig.
Da gibt es die physischen Symptome: erhöhter Blutdruck und Puls, getrübte, reaktionsschwache Pupillen, erweiterte Bindehaut-Gefäße, Tremor des Mundes und der Zunge, kalte Gliedmaße, schneller, kurzer Atem, Ataxie und aktive, tiefgehende Reflexe, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen.
An psychischen Symptomen treten auf: ein wechselnder Zustand von Euphorie und Depression, Verzerrung von Zeit und Raum, Bewußtseinsspaltung, verminderte Selbstkontrolle, Angst, Paranoia, Wahnideen, Gedächtnis-störungen, Rastlosigkeit, Verwirrung, Desorientierung, Gereiztheit, Selbstmordneigung (Aggressivität); nach dem Erwachen: Benommenheit, unartikuliertes Sprechen und leichter Gedächtnisverlust.

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Was ist also in einer derartigen Situation zu tun? In jedem Fall sind Ruhe und Fingerspitzengefühl notwendig, um das richtige Mittel zu finden. Sind die Unannehmlichkeiten mehr körperlicher Art, oder hängen sie hauptsächlich von der Gemütsverfassung ab? Nun sind die nächsten Schritte möglich, dabei sind grundsätzlich alle Mittel gut, die ausbalanciert wirken.
Wenn es der Körper zuläßt, sind kalte Getränke, massig Vitamine (C) und schwere Speisen immer richtig. Ebenso kommt ein guter Rohkostsalat sehr gut. Der Appetit ist meist ein guter Ratgeber, aber es sollte auch auf ein um-fassendes Angebot an Stoffen geachtet werden, aus denen sich der Körper dann das jeweils Benötigte auswählen kann.
Nun, nicht jeder fühlt sich bei Cannabis-Vergiftungen in der Lage zu essen, vielleicht ist dir auch übel. Dann ist ein leichter Pfefferminz-, Kamillen- oder Schafgarbentee nützlich, dem zum Beruhigen Lavendelblüten oder zum An-regen Rosmarinblätter beigemischt sind. Naturreiner Honig zum Süßen bringt wertvolle Stoffe hinzu.

Jetzt wirds extrem: Horror, Paranoia und das Gefühl, in Trümmer zu zerfallen, sind die übelsten Cannabis Rauscherlebnisse bei einer Überdosis, dagegen ist schwer etwas zu machen, auf keinen Fall sollte solchen Explosionen die chemische Beruhigungspille beigesetzt werden. Da ist es dann schon besser, diese Phase durchzumachen, und daraus zu lernen.
Auf jeden Fall ruhig bleiben, auch gerade innerlich. Von den möglichen Gegenmitteln sind die Folgenden erprobt und empfehlenswert: warm-kalte Wechselduschen stellen auf die Beine, ein heißes Getränk von Zitronensaft, Honig und Wasser wirkt von innen Wunder, streicheln und leichte Massage regen den Körper, das Körpergefühl an. Konzentrationsübungen und bewußte Selbstbesinnung balancieren die Gedanken und können Entspannung bringen.
Am allerbesten helfen Ruhe, Fingerspitzengefühl und Phantasie – Not macht erfinderisch!

“Dosis facit venenum – Die Menge macht das Gift”

Bei langjährigen Haschischrauchern stellt sich oft eine hartnäckige Reizung der Lungen ein, die durch Einnahme dieses Kräutertees gemildert werden kann:
Eine Mischung von Holunderblüten, Isländischer Moosflechte, Fenchel und Anis – 1 Teelöffel auf 1 Tasse – Wird eine Minute lang gekocht. Mit dieser Abkochung brüht man einen kräftigen Pfefferminztee auf, der, nach Geschmack und Einsicht mit etwas Honig gesüßt, in kleinen Schlucken heiß getrunken wird.
Heilend und schleimlösend wirken auch Tees von Spitz- und Breitwegerich und Huflattich; Zinnkraut (10 Minuten gekocht) und Lungenkraut kräftigen das Lungengewebe.
Gewiefte Raucher setzen ihrer Rauchmischung etwas Huflattich zu, der aber unbedingt gut fermentiert sein soll (der handelsübliche ist nur luftgetrocknet).

Gefährlicher ist eine zugemischte Prise getrockneter Stechapfelblätter, die hustenreizlindernd wirkt, aber auch Nebenwirkungen wie starke Erregung, akustische und optische Sinnestäuschungen hervorbringen kann.


In einem ZEIT-Artikel wird von einem ominösen Österreicher berichtet, der ein florierendes Geschäft mit der Hanfpflanze macht. Das Überraschende daran ist: sein Business ist völlig legal. Joints rauchen darf man zwar nicht in Österreich (genauso wie in Deutschland), aber Hanfsamen anbauen und sie zu Zierpflanzen züchten ist durchaus erlaubt. Alex Kristen’s Geschichte dazu liest sich wie ein Traum für jeden Cannabis-Anhänger.

In Österreich darf man Hanf anpflanzen und verkaufen, ja. Allerdings nicht zum Konsum. Damit hat sich Alex Kristen zwar einen dubiosen Ruf erarbeitet, aber sein Geschäft läuft gut. Seit 2004 verkauft er die Pflanzen, und seit einiger Zeit ist die Rechtslage für ihn gesichert. Sein Shop Flowery Field verkauft dabei weitaus mehr als nur Hanfpflanzen. Gleichzeitig sieht es in seinem Betrieb aber auch nicht nach den typischen Headshops aus: ganz im Gegenteil, alles ist ordentlich, es gibt keine Wasserpfeifen und die einzigen Utensilien, die man finden kann, sind Pflanzen, Dünger und Lichter. Das ist dem Unternehmer sehr wichtig: er will nämlich gar keine Stellung zu Cannabis als Rauschmittel beziehen.

Nichtsdestotrotz ist er mit seinen Gewächshäusern und Laboren für eine zukünftige Liberalisierung der Cannabispolitik bereit. Ein wichtiger rechtlicher Unterschied macht es Alex Kristen jetzt schon möglich, in Österreich die Pflanzen zu verkaufen: dort ist nur explizit verboten, die Pflanze bis zur Blüte zu züchten. Diese Blüten sind es nämlich, die den berauschenden Wirkstoff THC in sich tragen. Zudem muss ein Vorsatz zur Suchtgewinnung vorliegen. Werden die Blüten dann geerntet und getrocknet, so hat man das berühmt-berüchtigte Marihuana in der Hand.

Alex Kristen, so laut ZEIT-Artikel, ist aber ein Saubermann und möchte sowieso nichts mit dem Schwarzmarkt oder der Illegalität zu tun haben. Ihm geht es um die Pflanze an sich. Er möchte sie kultivieren. Während seiner Uni-Zeit als Jura-Student hat er seine erste Kontaktaufnahme mit Marihuana gehabt und sich gewundert, wieso es so schwer ist, dieser Pflanze näher zu kommen. Daraus rührte schlussendlich die Motivation, Flowery Field zu gründen und mit der Firma sogar über seinen ersten Shop hinweg zu wachsen.


2014 war das Jahr der Cannabis-Legalisierung für mehr als nur der medizinische Verwendung. Im Januar spielte Colorado eine führende Rolle in dem Bemühen, den Verkauf von Marijuana für Genusszwecke zu legalisieren. Der Staat Washington folgte dem Vorbild im Juli, obwohl die herstellende Industrie mit Schwierigkeiten kämpfte, die gesteigerte Nachfrage zu decken.

Cannabis shop

Cannabis shop

Im November stimmten die Bürger in den Staaten Alaska und Oregon mit einer satten Mehrheit von siebzig Prozent dafür, den Genuss von Hanf nicht länger zu verbieten. Doch ein Abkommen von Repräsentantenhaus und Senat könnte der Legalisierung von Cannabis in die Schranken weisen. Ein Hauptargument der Gegenstimmen aus dem Kongress lautet, das Rauschmittel senke die Hemmschwelle mit härteren Drogen wie Heroin anzufangen.

Während Genussraucher sich bereits darauf freuen kann, dass der Gesetzgeber Cannabis vorbehaltlos legalisieren werde, richtet sich das Interesse von Regierungsvertretern und Kontrollorganen auf die Vorreiter in Colorado. Sie versuchen einzuschätzen, was auf die Counties zukommt. Zwar tauchten ein paar unerwartete Hürden auf und Fragen blieben ungelöst. Doch Colorados Weg verlief einfacher als viele Beobachter im Vorfeld voraus sagten. Hier die drei wichtigen Erkenntnisse aus Colorados erstem Jahr mit einem legalen Verkauf der psychoaktiven Droge.

Cannabis-Legalisierung verläuft anfangs ruhig

Der Governeur von Colorado John Hickenlooper sprach sich während der Debatte 2012 gegen die Legalisierung der Droge aus. Doch seine Regierung zeigte sich kompromissbereit. Seitdem drückten Hickenlooper und andere Regierungsvertreter bereits mehrfach ihre Zufriedenheit über den unerwarteten ruhigen Verlauf aus, so Barbara Brohl von der Finanzbehörde Colorado.

Hanfprodukte

Umsatz mit Hanfprodukte

Gegner der neuen Gesetzgebung hatten vor den vielen möglichen Zwischenfällen gewarnt, die das Geschehen durcheinander bringen könnten. Ordnungskräfte betonten wiederholt, in den Nachwehen der Legalisierung steige die Kriminalitätsrate gefährlich an, Autounfälle häuften sich. Zu Halloween befeuerten Kritiker Ängste von Erziehungsberechtigten, Hasch-Kekse gelangten versehentlich in Kinderhände.

Während die Experten der Drogenpolizei mahnten, noch sei es zu früh, Effekte der Legalisierung langfristig zu benennen, war es das Ausbleiben einer schwerwiegenden Katastrophe, das optimistisch stimmte. Die Kriminalitätsrate sank in Denver, der Stadt mit dem höchsten Cannabis-Verbrauch. Autounfälle mit tödlichem Ausgang näherten sich einem historischen Tiefpunkt, so eine Analyse von Radley Balko von den Wahington News. Auch die “Unruhenacht” mit den Kürbisfratzen ging vorüber ohne einen einzigen Polizeibericht eines bekifften Kindes.

Die Einkommen aus dem Verkauf von Marihuana stiegen im Laufe des Jahres. Durch die Steuereinnahmen floss mehr Geld in den staatlichen Haushalt als zuvor prognostiziert. Dies führte sogar zu einer Steuererleichterung für die Bürger von Colorado, so die Denver News.

Neue Regelungen können nicht von Anbeginn perfekt sein

Wenn etwas schief lief in Colorado, dann waren es Vorkommnisse rund um essbares Marihuana. Ein Student aß die sechsfache Menge der empfohlenen Tagedosis Haschkekse, verlor das Gleichgewicht und stürzte von einem Balkon. Der Unfall endete tödlich.

Gerade solch spektakuläre Einzelfälle erhalten ein unverhältnismäßiges Medienecho. Colorado reagierte umgehend. Einschränkungen sollen folgen.

Es gibt immer noch viel, das wir nicht wissen

Ein Drogenexperte sagte, es dauere noch Jahre, bis die langfristigen Auswirkungen der Legalisierung bekannt würden. Es gab zu, Prognosen hätten die Realität bedrohlicher gezeichnet, als sie tatsächlich ausgesehen habe, doch kein Vorzeichen habe zu einer optimistischeren Vorhersage berechtigt.

Noch immer sind die Statistiken für den Jahresverbrauch nicht klar. Ob von Hanfkonsum verursachte Autounfälle und andere Unglücke vermehrt auftreten werden, wenn die industrielle Herstellung des Rauschmittels erst ausgereift ist, steht in den Sternen.

Zwar positioniert sich Colorados Genussindustrie bereits vergleichsweise gut. Doch gegenüber der Produktion zu Heilbehandlungen besteht noch Aufholbedarf. 23 Staaten erlauben den Gebrauch von medizinischem Haschisch bereits. Bewährte Wirkungen sind Schmerzlinderung, Entzündungshemmung und Nervenberuhigung bei zahlreichen Krankheiten wie der posttraumatischen Belastungsstörung oder Rheuma. Unternehmen setzen Hoffnung auf eine starke Marke wie “Aquarius Cannabis” um das Geschäft zu befeuern. Je mehr Teilnehmer den Markt bereichern, umso günstiger könnte Hanf angeboten werden und ein größeren Kundenkreis erreichen.


Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen:

http://www.newswalk.info/jake-browne-testet-die-qualitaet-von-cannabis-fuer-die-615633.html

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Die besten Tipps für Kiffer: Das Leben eines Cannabisseurs.Jake Browne testet die Qualität von Cannabis – für die amerikanische Zeitung “Denver Post” raucht er Gras sowie berichtet heute Bewertungen. Wie sieht ein Arbeitsalltag aus, wenn man beruflich kifft? Jake Browne hat eine stressi

Die besten Tipps für Kiffer: Das Leben eines Cannabisseurs.Jake Browne testet die Qualität von Cannabis – für die amerikanische Zeitung “Denver Post” raucht er Gras sowie berichtet heute Bewertungen. Wie sieht ein Arbeitsalltag aus, wenn man beruflich kifft?

Jake Browne hat eine stressige Week hinter sich. Gerade ist er aus Amsterdam zurückgekehrt, dort war er als Preisrichter des jährlichen “Cannabis Cups” engagiert. Auf seinem Schreibtisch stapelt sich die Arbeit, neben Notizblöcken sowie Briefen: Tütchen mit Marihuana-Proben. Browne ist Cannabis-Kritiker für die neunfach mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete “Denver Post”. Er ist der erste Pot-Tester der Welt – also gewissermaßen ein Gras-Sommelier oder Cannabisseur.

Seit dem Eins . Januar 2014 ist Cannabis im amerikanischen Colorado eine legale Droge. Um die Genuss-Pflanze hat sich ein florierender Markt entwickelt, die Hauptstadt des Bundesstaats Denver ist das sehr neue Mekka der Kiffer. Jake Browne kennt den Markt sowie die Droge wie kein Zweiter. Seine Berichte lesen sich wie eine gute Restaurantkritik ohne ihren ganz eigenen Kiffer-Charme zu verlieren.

ICON: Herr Browne, wie gut ist das Gras in Amsterdam?

Jake Browne: Ich war das erste Mal dort sowie musste natürlich die Amsterdamer Spezialität “Northern Light” testen. Ich kann Ihnen sagen, es ist gut, aber Sie werden in Denver besseres Cannabis bekommen. Die Fertigung in Colorado ist momentan einfach außer Konkurrenz. Ich war insgesamt enttäuscht von der Marihuana-Qualität in Amsterdam.

ICON: Wie sind Sie in die Position gekommen, das beurteilen zu können?

Browne: Meine “Medical Card” habe ich schon seit der High School, wegen Migräne sowie allgemeinen Schmerzen habe ich also bereits lange Zeit Zugriff auf medizinisches Marihuana (Browne lacht, es ist gemeinhin bekannt, dass die “Medical Cards”, die einen legalen Zugang zu medizinischem Cannabis ermöglichen, relativ sehr leicht zu bekommen sind). Und danach kam ich eher zufällig auf diesen “Feinschmecker”-Trip. Angefangen hat es, als einer meiner besten Freunde aus der Universität eine Abgabestelle für medizinisches Marihuana eröffnete. Ich arbeitete dort als Buchhalter. Das war noch ganz früh, Patienten wurden mit dem Vornamen angeredet, sowie wenn “Marc” gekommen ist, danach hat “Marc” halt sein Weed bekommen (lacht).

ICON: Wie lange haben Sie in der Branche gearbeitet?

Browne: 4 Jahre sowie das bei drei unterschiedlichen Vergabestellen in ungefähr jeder Position. Hauptsächlich war ich danach für den Einkauf zuständig, sowie dort habe ich quasi meinen jetzigen Beruf erlernt. Naja, auf jeden Fall gab es irgendwann Lizenzprobleme, sowie Leute mussten gehen – ich nahm mir eine Pause sowie begann mit dem Schreiben. Zuerst schrieb ich für ein Marihuana-Magazin namens “Culture”, sowie von dort aus kam ich zur “Denver Post”.

ICON: Rauchen Sie jeden Tag Gras?

Browne: Nein. Ich rauche 2 – bis dreimal in der Week . Es ist mir sehr wichtig , mein Toleranz-Level relativ niedrig zu halten, damit meine “Test-Highs” sowie Reviews ebenso Menschen helfen, die nach zehn Jahren erneut einen Joint in der Hand haben.

ICON: Was machen Sie denn danach den kompletten Tag?

Browne: Zu einer Cannabis- Beanstandung gehört ja gar nicht bloß der Rausch, ich verwende circa 2 Arbeitstage mit der Recherche nach neuesten Sorten sowie dem “Abgrasen” der Pot-Shops hier in Denver. Es ist gar nicht so sehr leicht , immer erneut sehr neue Cannabissorten zu finden – sie dürfen gar nicht zu speziell sein, denn ich möchte , dass meine Reviews ebenso Menschen in anderen Staaten helfen. Und danach teste ich ja ebenso noch essbare Cannabis-Produkte.

ICON: Wie gehen Sie denn bei einem Test sowie der Bewertung von Marihuana-Sorten vor?

Browne: Bevor ich das Gras rauche, setze ich mich mit dem Produktionsprozess auseinander. Wie fühlt sich die Blüte an, wurde sie ordentlich geschnitten, am besten mit der Hand sowie danach ebenso lang genug getrocknet? Dann geht es um das Aussehen sowie den Geruch. Wie sind die Kristalle angeordnet? Wie groß sind sie, sowie welche Farbe setzt sich durch? Wie riecht die Blüte? Hoffentlich gar nicht moorig oder nach Resten von Chemikalien. Erst danach geht es um das Rauchgefühl sowie das High.

 

ICON: Okay, sowie wie rauchen Sie Ihr Cannabis am liebsten?

Browne: Meistens benutze ich eine Glaspfeife, da habe ich das authentischste Erlebnis. Der erste Zug ist sehr wichtig . Wie brennt das Gras, was ist der erste Geschmack, wie riecht der Rauch, sowie wie fühlt sich der Initialeffekt an? Während ich rauche, mache ich mir Notizen, den Review schreibe ich meistens am nächsten Tag. Mit dem ersten Zug ist es ja gar nicht vorbei, sehr wichtig für meinen Bericht ist ebenso das etwas langfristige Gefühl des Highs. Wie stark ist das Hungergefühl, fühle ich mich euphorisch oder eher entspannt, kommt es zu Paranoia?

ICON: Apropos Paranoia, was war Ihr schlimmstes Erlebnis mit Cannabis?

Browne: Das war noch während meiner Anfangszeit bei der Vergabestelle meines Freundes. Damals sollte ich essbare Cannabis-Produkte herstellen, sowie ich versuchte mich an Cookies. Natürlich verschätzte ich mich brutal bei den Zugabemengen, sowie nachdem einer meiner Freunde nur noch über der Toilette hing sowie ich schreckliche Angstzustände bekam, mussten wir den Laden für den Tag schließen.

ICON: Und Ihr schönstes Erlebnis?

Browne: Der Kontakt mit den Patienten war schön. Oft kamen Menschen, die alles ausprobiert hatten sowie für die Marihuana die letzte Hoffnung auf Schmerzlinderung war. Eine alte Dame ist mir immer noch in Erinnerung: Sie hatte mit Schmerzen sowie mit der Furcht vor dem Tod zu kämpfen. Cannabis hat ihr geholfen, ebenso wenn es gar nicht ihren Tod verhindern konnte. An sich gibt es ja immer einen Grund, Drogen zu nehmen. Auch wenn sich jemand dazu entscheidet, zur Entspannung zu kiffen, tut er das gar nicht unbedingt ausschließlich um des Kiffens willen. Er will vielleicht nach einem stressigen Tag abschalten oder Alltagsängste ausblenden – das ist ähnlich wie mit dem Feierabendbier.

ICON: Wen trifft man in den Pot-Shops in Denver?

Browne: Alle. Es ist interessant zu sehen, wie sich die vergangene Subkultur entwickelt hat. Es sind gar nicht mehr nur die typischen “blue collar”-Arbeiter, die Cannabis konsumieren. Es sind in der zwischzeit mindestens genauso sehr viele Anzugträger, die Marihuana kaufen. Ich glaube, es gibt in Denver in der zwischzeit mehr Pot-Shops als Starbucks-Kaffees – das gefällt mir.

ICON: Wohin führt das?

Browne: Cannabis wird zur Industrie, daran lässt sich gar nicht rütteln Das sieht man hier an jeder Ecke. Es gibt Orchester, die von Cannabis-Marken gesponsert werden oder Kunstklassen für Kiffer. Es ist absurd, komisch sowie unheimlich spannend.

ICON: Was rauchen Sie denn am liebsten?

Browne: Das kommt drauf an. Wenn ich mir ein kreatives, euphorisches High wünsche, rauche ich “Super Lemon Haze”. Vor dem Schlafengehen greife ich danach eher zu “Bubba Cush”, sowie wenn ich an einem angenehmen Herbsttag mittags spazieren gehen will , um die Natur zu genießen, danach wähle ich “Blue Dream”.

ICON: Wie unterscheidet sich Ihre Arbeit von der eines Sommeliers?

Browne: Witzig, dass Sie das fragen. Gestern Abend hatte ich einen Freund, einen Sommelier, zu Gast, sowie wir haben lange darüber besprochen . Zu einem Ergebnis sind wir gar nicht gekommen. Trotzdem haben wir herausgefunden, dass meine Arbeit ähnliche Fähigkeiten voraussetzt. Auch ich brauche einen überdurchschnittlichen Geschmackssinn sowie sehr viel Wissen über den gesamten Herstellungsprozess sowie die Branche. Auf der anderen Seite haben Sommeliers eine lange Historie sowie sind gesellschaftlich anerkannt. Aber Sie gehen ja gar nicht in ein Restaurant sowie sagen: “Für mich einen Wein!”. Genauso wenig werden Sie einfach irgendein Kraut rauchen.