Im Kalifornien des Arnold Schwarzenegger wird das Wegwerfen einer Zigarettenkippe mit Geldstrafe belegt. Das Rauchen von Tabak in Parks ist verboten und 20-Jährige bekommen in Diskotheken keinen Alkohol. Gleichzeitig aber ist Kiffen in Kalifornien gesetzlich erlaubt – wegen seiner medizinischen Wirkung. Marihuana wird ärztlich verordnet. Das aber offensichtlich sehr leicht – schon eine Zigarettenabhängigkeit reicht für ein Rezept. Die Folge: das Kraut ist die meistangebaute Nutzpflanze Kaliforniens. Marihuana ist ein Milliardengeschäft.

 


Freiheit hat oft Völker verwirrt; doch stets sie belehrt auch:
Aber es hat Knechtschaft stets sie gelähmt und zerstört.
August von Platen

Baumholder Marihuana Patientin geht in Berufung 28.04.2014
Haschisch-Rentnerin geht in Berufung
Eine Mitsechzigerin, die als Hobby-Gärtnerin aktiv ist — nicht ungewöhnlich. 28.04.2014

Anders sieht die Sache aus, wenn es sich bei den Pflänzchen um Cannabis handelt. Eine Frau aus Baumholder steht ab heute erneut vor Gericht, weil sie ihre Bewährungsstrafe wegen illegalen Anbaus von Betäubungsmitteln angefochten hatte. Knapp 50 Marihuanapflanzen beschlagnahmte die Polizei aus dem Keller der Frührentnerin. Nach eigenen Angaben habe die Frau durch den Konsum der Droge ein schweres Augenleiden therapieren wollen. Das Amtsgericht Idar-Oberstein fand die Begründung nachvollziehbar und verwarnte die 64-Jährige mit einer Geldstrafe auf Bewährung. Doch auch dieses milde Urteil will sie offenbar nicht auf sich sitzen lassen. Deshalb wird der Fall ab heute vor dem Landgericht Bad Kreuznach neu aufgerollt.

Rentnerin wegen Cannabis-Anbau verwarnt – ARD Mediathek


Die Hanfverband Videonews vom 16.01 mit den Themen: Null Toleranz für Cannabis in Berlin, immer mehr Probleme mit “Kräutermischungen” und legaler Anbau in erstem US-Indianerreservat

Berlin

Innensenator Henkel (CDU) gegen Legalisierung

Der Tagesspiegel, 05.01.2015: Henkel will Görlitzer Park zur “No-Go-Area” für Dealer machen
“Henkel betonte, auch die vom Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg diskutierte Abgabe von Drogen, um den kriminellen Handel einzuschränken, sei falsch.”

Mehr Polizei:
Berliner Morgenpost, 14.01.2015: Schärfere Gesetze – Görlitzer Park wird zur No-Drug-Area
“50 Polizisten sollen sich als Brennpunktstreifen um den Park kümmern, so dass von morgens bis abends 8 bis 20 Polizisten dort ständig unterwegs sind. Außerdem werden sich weitere 50 Polizisten in einer Sonderermittlergruppe um das Thema kümmern.”

Eigenbedarfsregel soll verschärft werden, DHV, Polizeigewerkschaft, Grüne dagegen

 

 


Als historischen Tag in der Drogenpolitik bezeichnen manche Menschen in Uruguay den Tag, an dem das Gesetz zur Legalisierung von Cannabis verabschiedet wurde. Obwohl eine Umfrage der Zeitung ‘El Pais’ zu diesen Cannabis News ergab, dass rund 64% sich gegen die neue Regelung aussprechen, nach der es ab sofort jedem Erwachsenen in Uruguay erlaubt ist, im Monat bis zu 40 Gramm Cannabis in Apotheken zu erwerben und bis zu sechs Cannabis-Pflanzen zu züchten, wurde der Anbau und Verkauf unter staatlicher Kontrolle erlaubt. Während das Oberhaupt des Staates Uruguay, José Mujica, sich von dem neuen Gesetz vor Allem erhofft, besser gegen die Drogenkartelle vorgehen zu können, befürchten seine politischen Gegner schon jetzt beginnenden Drogentourismus, da der Preis von gerade einmal 70 Cent pro Gramm Cannabis kaum zu unterbieten ist. Zum Vergleich – in Holland kostet das Gramm zwischen satten 8-15 Euro.


Vom Preisgeld des Deutschen Umweltpreises über 250.000 Euro will die Unternehmerin Carmen Hock-Heyl einen Interessenverband für den Anbau von Hanf zur Verwendung als Baustoff gründen. Die gelernte Arzthelferin gründete in 1998 ihre Firma und entwickelt seitdem Dämmstoffe aus den als Droge verschrienen Pflanzen. Dabei ist der berauschende Stoff THC im Nutzhanf nur in einer minimalen Konzentration vorhanden, sodass man ein ganzes Feld rauchen müsste, um überhaupt eine Wirkung zu verspüren. Stattdessen hat die Pflanze einige durchaus sehr vorteilhafte Eigenschaften – Innerhalb kürzester Zeit wächst sie bis auf vier Meter an, isoliert bestmöglich Hitze und lässt sich dabei noch leicht verarbeiten. Trotz dieser Vorteile wünscht sich Carmen Hock-Heyl eine bessere Aufklärung für Architekten und Bauherren, in deren Hand es liegen kann, den Marktanteil von derzeit lediglich 4% deutlich anzuheben.
Ihr Ziel ist es, Menschen nachhaltig zu helfen und für ihre unternehmerische und ökologische Innovation erhielt die Tochter eines Schreiners auch letztendlich den Deutschen Umweltpreis 2013. Innerhalb von fünfzehn Jahren entwickelte sich ihr Betrieb bis auf die Größe von 60 Mitarbeitern, welche zusammen im bayrischen Nördlingen bis zu zehn Millionen Euro Umsatz im Jahr erwirtschaften.

Das Experimentieren mit dem Baustoff Hanf lohnte sich letztendlich, heute wird er zur Dämmung von Wänden, Decken oder als Schallschutz bei Fußböden angewendet.
Selbst überrascht durch die Auszeichnung mit dem höchstdotierten Umweltpreis Europas, denkt die Unternehmerin noch immer an die Zukunft und die wichtige Arbeit, die noch zu leisten ist.


Anbau und Besitz von Cannabis soll legalisiert werden. Das forderten Zehntausende in den Straßen von Buenos Aires beim alljährlichen “Marihuana Marsch”.
Anbau und Besitz von Cannabis soll legalisiert werden. Das forderten Zehntausende in den Straßen von Buenos Aires beim alljährlichen “Marihuana Marsch”.
Anbau und Besitz von Cannabis soll legalisiert werden. Das forderten Zehntausende in den Straßen von Buenos Aires beim alljährlichen “Marihuana Marsch”.

Panorama,Gesellschaft,Kriminalität,Katastrophen

Nachrichten und Berichte zu Gesellschaft,Kriminalität und Naturkatastrophen sowie aktuelle Reportagen aus Deutschland und dem Ausland Aktuelle Nachrichten zu Gesellschaft,Kriminalität


Nun ist es soweit ! Ca. 300 Patienten mit starken Schmerzen dürfen unter bestimmten Auflagen Cannabis für den Eigenverbrauch selber anbauen. Dunkelziffer natürlich viel höher….

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Anbau, Besitz, Verkauf – was Cannabis angeht, ist in Italien alles verboten.

Nur in der Medizin ist es erlaubt, zum Beispiel für Schmerztherapie.

Der Import ist aber teuer, empfindlich teuer für Kasse und Patienten.

Daher wird Cannabis nun doch in Italien angebaut: Aber das übernimmt die Armee in einem eigenen Pharmalabor, das es schon sehr lange gibt.

Es gehe dort nicht um Gewinn, sagt Verteidigungsministerin Roberta Pinotti, sondern man stelle Medikamente her für seltene Erkrankungen oder …