Super

Die Stadt Fort Collins in Colorado ist Schauplatz eines „Glaubenskrieges” zwischen Befürwortern und Kritikern des medizinischen Marihuanas. Während sich besorgte Aktivisten wie Scoot Crandall mit aller Vehemenz für ein Verbot einsetzen, arbeiten Marihuana-Unternehmer wie die Brüder Stanley hart daran, die zahlreichen gesetzlichen Vorschriften für ihr immer noch misstrauisch beäugtes Geschäft buchstabengetreu einzuhalten. Auch Dawn Clifford und ihr Mann John betreiben eine legale Marihuana-Apotheke und fürchten das drohende Aus bei einem Verbot.


Der Komiker Doug Benson fasste, als er den Film “Supersize Me” sah, in welchem jemand sich wegen eines Experiments 30 Tage nur von Fastfood ernährte, den Plan, das doch einfach mal mit Marihuana zu probieren. Also bereitet er sich auf 30 Tage Vollrausch vor. Während dieser Tage will er in seinem Stand-up-Programm anderen Komikern wie Sarah Silverman, Bob Odenkirk und Patton Oswalt begegnen.


Im Kalifornien des Arnold Schwarzenegger wird das Wegwerfen einer Zigarettenkippe mit Geldstrafe belegt. Das Rauchen von Tabak in Parks ist verboten und 20-Jährige bekommen in Diskotheken keinen Alkohol. Gleichzeitig aber ist Kiffen in Kalifornien gesetzlich erlaubt – wegen seiner medizinischen Wirkung. Marihuana wird ärztlich verordnet. Das aber offensichtlich sehr leicht – schon eine Zigarettenabhängigkeit reicht für ein Rezept. Die Folge: das Kraut ist die meistangebaute Nutzpflanze Kaliforniens. Marihuana ist ein Milliardengeschäft.